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Thüringer Radiosender fordern finanzielle Unterstützung für DAB+

Zuletzt aktualisiert am 8. Juni 2017 um 8:01

Das Gremium der Thüringer Landesmedienanstalt, TLM, tauschte sich in ihrer Versammlung am 24. Januar 2017 mit dem Thüringer KEF-Mitglied Ulrich Horn über die Entwicklung des Rundfunkbeitrages sowie aktuelle Themen und Aufgabenfelder der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) aus.

Dabei wurde betont, dass eine parallele Finanzierung von UKW und DAB+ auf Dauer dem Beitragszahler nicht zugemutet werden kann. Hier sei eine Entscheidung der Politik gefordert.

Auch die Geschäftsführer und Programmverantwortlichen der Thüringer Hörfunksender kamen zu dem Ergebnis, dass die privaten Hörfunkveranstalter in Thüringen nur mit intensiver finanzieller Unterstützung bei DAB+ mitmachen können.

Hervorgehoben wurde aber auch, dass die Hörer in Zukunft nicht mehr nach dem Übertragungsweg unterscheiden werden. Damit die privaten Thüringer Radiosender „Antenne Thüringen“, „radio TOP 40“ und „Landeswelle Thüringen“ in Zukunft auch weiter gehört werden, sei es wichtig, alle möglichen Übertragungswege zu nutzen.

Der Direktor der Einrichtung, Jochen Fasco, brachte jüngst den Vorschlag, dass zur Finanzierung von Digitalradio die Mittel aus den Erlösen der Versteigerungen von frei gewordenen Fernsehfrequenzen verwendet werden sollen. Für eine Chancengleichheit von öffentlich-rechtlichen Programmen und privaten Radiosendern solle die öffentliche Hand für eine gewisse Zeit helfen, damit auch die Privaten ihr Programm parallel über UKW und DAB+ verbreiten können. Die Zurückhaltung der privaten Sender bei DAB+ könne sich allerdings zu einem Problem entwickeln, so Fasco.

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