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R.SH startet in Schleswig-Holstein über DAB+

Im Rahmen des DAB+ Modellversuchs Schleswig-Holstein beginnen heute die regionale Ausstrahlung privater Hörfunkprogramme im Raum Kiel und die Verbreitung des landesweiten Hörfunkprogramms R.SH in DAB+ Multiplexen des NDR. Nach dem Start des DAB+ Modellversuchs im Januar 2020 im Raum Lübeck erfolgt damit ein weiterer Schritt hin zu einer Etablierung der digital-terrestrischen Hörfunkverbreitung im Norden.

„Gerade in der verunsichernden Corona-Krise zeigt sich die Bedeutung von Radio als aktuellem Informationsmedium. Die Radionutzung steigt in diesen Wochen merklich an, da die Menschen verlässliche Informationen suchen. Ich freue mich daher, dass nun weitere private Hörfunkprogramme auch über den Verbreitungsweg DAB+ zur Verfügung stehen“,

so Thomas Fuchs, Direktor der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH).

In der Region Kiel werden zunächst die Programme Antenne Sylt und Kiel FM (Offener Kanal Kiel) über DAB+ (Block 5A) zu empfangen sein. Weitere Programme werden in den nächsten Wochen von der Media Broadcast, der Betreiberin der Programmplattform, aufgeschaltet. Das Empfangsgebiet dieser Programme reicht von der Fördemündung über Laboe bis nach Bordesholm und kann nach Bedarf zukünftig auch bis nach Neumünster ausgebaut werden.

Zugleich wird ab dem heutigen Tag das Programm R.SH in folgenden DAB+ Regionen des NDR verbreitet: Region Kiel (Block 9C), Region Lübeck (Block 9A), Region Flensburg/Sylt (Block 12B), Region Heide/Brunsbüttel (Block 11B) sowie Helgoland (Block 10C). Damit wird R.SH für die Zeit des Modellversuchs bis Ende 2022 in nahezu ganz Schleswig-Holstein über DAB+ zu empfangen sein. Ausgenommen sind die Regionen, in denen der Ausbau des Sendernetzes des NDR noch nicht abgeschlossen ist.

Ebenfalls ab heute wird das private DAB+ Hörfunkangebot im Raum Lübeck um das Programm Lübeck FM (Offener Kanal Lübeck) erweitert.

Um die bei DAB+ neu hinzu gekommenen Programme empfangen zu können, kann bei manchen DAB+ Empfangsgeräten ein neuer Suchlauf erforderlich sein.

Im Frühjahr 2019 hatten sich die Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, der Norddeutsche Rundfunk (NDR) und die MA HSH auf die Durchführung des Modellversuchs unter Federführung der MA HSH verständigt und eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Der auf drei Jahre befristete Modellversuch dient der Stärkung und der Akzeptanz digitaler Hörfunkverbreitung und ihrer Nutzung in Schleswig-Holstein.


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