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Medienrat trennt sich vom Geschäftsführer der Sächsischen Landesmedienanstalt, Martin Deitenbeck

Zu den Gründen der Abberufung von Martin Deitenbeck gehört im Übrigen ausdrücklich nicht seine Mitarbeit an dem schwierigen Verfahren um den 2. bundesweiten DAB+-Multiplex.

Die Parteien verpflichteten sich über diese Information hinaus, zu den Inhalten bzw. den Gründen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses Stillschweigen zu bewahren.

Der Medienrat wird zügig auf der Grundlage einer Ausschreibung eine neue/einen neuen Geschäftsführer/in berufen.


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Martin Deitenbeck führte seit 2000 die laufenden Geschäfte der Landesmedienanstalt im Auftrag des Medienrates. Seit 2014 war er darüber hinaus Mitglied im Fachausschuss 2 – Netze, Technik und Konvergenz, der die Entscheidungen der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) und der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) zu technischen Fragen vorbereitete. Er war zugleich seit 2008 Vorsitzender der Technischen Konferenz der Landesmedienanstalten (TKLM). Dort arbeiten die technischen Leiter der Landesmedienanstalten medientechnische Fragen auf und bereiten Grundsatzentscheidungen für den Fachausschuss vor. Dafür stehen sie in Kontakt mit Netzbetreibern, Bundesnetzagentur, Programmveranstaltern und deren Verbänden. Dazu gehört die Begleitung konkreter Gesetzesvorhaben sowie frequenztechnischer Untersuchungen.

Der Medienrat dankt Martin Deitenbeck für seinen engagierten Einsatz für den privaten sächsischen Rundfunk in den letzten 20 Jahren und hofft, dass er für die weitere Entwicklung des Rundfunks und der Medien in Deutschland seine Erfahrungen erfolgreich an anderer Stelle weiter einbringt.

 

Quelle: SLM Online