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Landesmedienanstalt Saarland startet Call Of Interest für DAB+

Zuletzt aktualisiert am 7. September 2017 um 20:59

Nachdem 2011 der Start des ersten bundesweiten Digitalradio-Angebotes auf der Basis der DAB+ Technologie erfolgt ist und die Zahl bundesweit empfangbarer Digitalradio- Angebote im Ergebnis der Ausschreibung eines zweiten bundesweiten Multiplexes voraussichtlich in 2018 nochmals erheblich ansteigen wird, hat auch die landesweite Verbreitung von Digitalradio-Angeboten in jüngster Zeit an Bedeutung zugenommen.

In verschiedenen Sondierungsgesprächen, die seitens der Landesmedienanstalt Saarland (LMS) geführt wurden, hat sich abgezeichnet, dass von Seiten des privaten Hörfunks auch im und für das Saarland ein hinreichendes Interesse für die Auslastung eines Multiplexes mit privaten Hörfunkangeboten jenseits des bereits vom Saarländischen Rundfunk betriebenen Multiplexes bestehen könnte.

In einem ersten Schritt möchte die LMS nun prüfen, wie groß das Interesse an Übertragungskapazitäten für die Verbreitung privater Angebote im Saarland ist. Zugleich möchte die Medienanstalt eruieren, ob eine ausreichende Auslastung der jeweiligen Multiplexe auf Basis der Interessensbekundungen sichergestellt sein könnte.

Adressaten dieses ‘Call for Interest’ sind Hörfunkveranstalter, Plattformanbieter sowie Anbieter von Telemedien.

Diese sind von der LMS aufgefordert, eine Interessensbekundung bezüglich der DAB+-Verbreitung ihrer Angebote im Saarland abzugeben.

„Wir wollen mit Hilfe eines Interessensbekundungsverfahrens für die Verbreitung von Digitalradio-Angeboten im Saarland klären, welches Interesse bei Anbietern von privatem Hörfunk- und Telemedien sowie Plattformbetreibern an DAB+ im Saarland besteht, um dann einen Weg zu wählen, der für unser Land den größtmöglichen Beitrag zur Medienvielfalt bedeutet“, so der Vorsitzende des Medienrates, Prof. Dr. Stephan Ory.

„Der LMS liegen bereits mehrere Anfragen privater Veranstalter für eine DAB+-Verbreitung ihres Angebotes im Saarland vor“ berichtet Uwe Conradt, Direktor der LMS. „Wir wollen nun auch in Erfahrung bringen, ob Anbieter ihr Programm grenzüberschreitend ausstrahlen wollen und somit über diesen Verbreitungsweg einen Beitrag zur Frankreichstrategie des Saarlandes geleistet werden kann“.

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