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Digitalradios bei Verbrauchern weiterhin hoch im Kurs

Von Januar bis Juni 2018 verzeichnete GfK für den globalen Markt für Audiogeräte einen Gesamtumsatz von 4,5 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr bedeutet das einen Anstieg von fünf Prozent. Es besteht weiterhin Wachstumspotenzial bei Smart Devices mit integriertem Sprachassistenten oder Hochleistungsfunktionen zur Verbesserung des Klangs. Das sind Ergebnisse von GfK zum globalen Audiomarkt anlässlich der IFA 2018 in Berlin.

Abhängig vom Innovationspotenzial der Hersteller variierten die Entwicklungen in den verschiedenen Audiokategorien.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 generierten Radiogeräte mit digitalem Audio-Broadcasting (DAB) einen weltweiten Umsatz von 227 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet das einen Rückgang von drei Prozent. Während der Umsatz von Digitalradios für den heimischen Gebrauch abnahm, konnten Autoradios mit DAB ein überdurchschnittliches Wachstum von sechs Prozent verzeichnen.

Das hat zweierlei Gründe: Zum einen entscheiden sich Kunden freiwillig für solche Geräte, um eine größere Auswahl an Radiosendern zu haben. Zum anderen wurde in Ländern wie Norwegen das UKW-Radiosignal zugunsten von DAB eingestellt. Dadurch sind die Verbraucher gezwungen, ein neues Gerät zu kaufen. In Großbritannien ist derzeit das Gleiche in Planung.

In Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2018 rund 79 Millionen Euro mit DAB-fähigen Geräten umgesetzt. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von knapp 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Quelle: GfK SE