DAB+ in Thüringen gestartet

Die DIVICON MEDIA, bundesweiter Dienstleister und Betreiber zahlreicher Radionetze im privaten und öffentlich-rechtlichen Sektor, hat am vergangenen Mittwoch die erste rein private DAB+ Plattform im Bundesland Thüringen offiziell in Betrieb genommen. Zum Start dabei sind insgesamt fünf Programmangebote:

  • ANTENNE THÜRINGEN
  • ANTENNE THÜRINGEN Classics
  • Radio TOP40
  • 89.0 RTL und
  • Schlager Radio.

Weitere Programme sind zur Aufschaltung bis Ende des Jahres vorgesehen. Die Thüringer DAB+ Plattform erreicht über die Sendestandorte in der Landeshauptstadt Erfurt sowie in Weimar ab sofort rund 300.000 Haushalte im gesamten Freistaat in digitaler Qualität via DAB+.

„Mit der landesweiten Programmverbreitung via DAB+ erfüllen wir den Wunsch vieler Radiohörer nach mehr Vielfalt und besserer Soundqualität“, so Martina Rutenbeck, Geschäftsführerin der DIVICON MEDIA. „Gleichzeitig versetzen wir die Veranstalter in Thüringen in die Lage, DAB+ zur Weiterentwicklung ihrer Verbreitungsstrategie zu nutzen, neue Hörer zu erreichen, entsprechende Vermarktungsansätze zu verfolgen und sich damit für die digitale Zukunft optimal aufzustellen.“

„Digitalradio liegt im Trend. Dies wird im aktuell veröffentlichten vierten Digitalisierungsbericht AUDIO der Medienanstalten deutlich. Fünf Millionen mehr DAB+-Radios in Haushalten in Deutschland im letzten Jahr und eine auf 66 Prozent gestiegene Netto-Digitalisierungsquote sprechen eine klare Sprache: In Deutschland wird verstärkt digitales Radio empfangen. Ich freue mich, dass nun auch die privaten Radios in Thüringen diesen Trend nutzen und ihre Hörerinnen und Hörer mit besserer Audioqualität versorgen“, so Kirsten Kramer, stellvertretende Direktorin der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM).

„Mit der Aufschaltung des DAB+ Multiplexes bekommen die Thüringer jetzt zu der bestehenden starken UKW- und Internet-Verbreitung eine weitere Empfangsmöglichkeit. Die digital-terrestrische Verbreitung ist eine weitere Säule zur Weiterentwicklung des bestehenden Portfolios unserer Senderfamilie. Wir freuen uns, neben unseren beiden Marken ANTENNE THÜRINGEN und Radio TOP40, jetzt auch das neue Format ANTENNE THÜRINGEN Classics über DAB+ verbreiten zu können. Mit dem neuen Sender schließen wir eine Lücke und ergänzen unsere Senderfamilie“, so Christian Berthold Geschäftsführer ANTENNE THÜRINGEN.

Seit mehr als 18 Jahren bereichert 89.0 RTL bereits die Radiolandschaft in Thüringen mit einem speziell für die junge Zielgruppe entwickelten Programm über die UKW-Frequenz 89.0 MHz. „Wir haben viele treue Hörer im Freistaat, die uns nun auch digital in bester Klangqualität über DAB+ empfangen können. Ein wichtiger und logischer Schritt, wenn man die Hörentwicklung der letzten Jahre betrachtet. Das Hören über Web, App, Streams aber eben auch Digitalradio zeigt eine deutliche Dynamik über alle Altersgruppen und wir freuen uns, mit 89.0 RTL von Tag 1 an die digitale Zeitrechnung in Thüringen mitschreiben zu können. Mehr Wege, mehr Möglichkeiten, einfach noch mehr gutes Audio-Entertainment für die Menschen hier im Land“, so Mike Bröhl, Sprecher der Geschäftsführung des Funkhauses Halle.

„‚Jugendliebe‘, der Schlager der Weimarerin Ute Freudenberg (65), ist die Hymne des Ostens. Schlager Radio freut sich, diesen legendären Hit nun auch den Thüringerinnen und Thüringern präsentieren zu dürfen“, so Schlager Radio-Chef Oliver Dunk.

Thüringen bekommt eine der sichersten DAB+ Plattformen
Teil des Plattformbetriebes durch die DIVICON MEDIA ist ein durch das Unternehmen selbst entwickeltes und mehrfach erprobtes Monitoring & Service Konzept: Dank 24/7 Systemanalysen und intelligenter Früherkennung sowie durch den Einsatz modernster Hardware, technischer Redundanz und digitaler Vernetzung stellt die DIVICON MEDIA den Betrieb der neuen Plattform sicher. „In Thüringen fließen alle bislang gewonnenen Erfahrungen des DAB+ Sendebetriebs u.a. im Rahmen des 2. DAB+ Bundesmuxes direkt mit ein – sowohl die Technik als auch das Gesamtkonzept sorgen dafür, dass Thüringen damit eine der sichersten DAB+ Plattformen bekommt“, so Martina Rutenbeck abschließend.

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