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DAB in Hessen klar auf Vormarsch – Medienanstalt spricht sich für weiteren DAB-Ausbau aus

Hessen ist ganz vorn im bundesweiten Vergleich – das ist die Zusammenfassung der Ergebnisse der DAB+-Reichweitenstudie aus hessischer Sicht.

Die Reichweitenstudie der Landesmedienanstalten belegt, dass die DAB+-Nutzungszahlen überall dort besonders hoch sind, wo es ein breites Programmangebot von öffentlich-rechtlichen und privaten Veranstaltern gibt. Da dies insbesondere in Hessen der Fall ist, liegt Hessen mit einem DAB+-Nutzungsanteil von 20 % auch an der Spitze der Bundesländer. Dieses Ergebnis wird von der Versammlung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen), die die Studie in ihrer heutigen Sitzung beraten hat, sehr positiv bewertet.

In Hessen sind die privaten Radioanbieter mit einem Anteil von 20 % an der gesamten Privatradionutzung auf Augenhöhe mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. „Dies ist eine Besonderheit im bundesweiten Vergleich und sicher auch dem langjährigen Engagement der LPR Hessen für den Übertragungsweg DAB+ geschuldet“, so Winfried Engel, Vorsitzender der Versammlung der LPR Hessen.

Insgesamt bescheinigen die Ergebnisse der Studie DAB+-Programmen bundesweit signifikante Reichweiten, so dass sie in 2018 erstmals unter dem Dach der agma erhoben und in der MA Audio ausgewiesen werden. Damit ist auch der Weg für eine faire Vermarktung von DAB+-Programmen frei.

Die Studie wurde von den Landesmedienanstalten gemeinsam mit der ARD, Absolut digital, Antenne Sylt, Deutschlandradio, Kultradio.fm, lulu Media, Media Broadcast, Radio Energy, Regiocast, Schlagerparadies und Schwarzwaldradio bei mmc beauftragt und von Kantar TNS und IFAK durchführt.

Studienergebnisse und Digitalisierungsbericht 2017 sind abzurufen unter: www.die-medienanstalten.de/publikationen/digitalisierungsbericht.html

Wie die LPR Hessen auf Anfrage von Radioempfang Digital weiter mitteilt, führe die Hessen Digital Radio (HDR) zur Zeit Gespräche mit den Veranstaltern, die Ihr Programm in Südhessen verbreiten. Dabei ginge es darum, das Interesse der Anbieter an einer Verbreitung über DAB+ in Nordhessen zu eruieren.

Diese Gespräche seien abzuwarten, um weitere Ausbauschritte zu planen. Gleiches gelte für den Sender Hardberg. Auch hier bedarf es des Interesses der Programmveranstalter an einer Verbreitung dort, so eine Sprecherin der LPR weiter.

Die LPR Hessen ist am Sendernetzbetreiber HDR beteiligt.

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