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DAB+: Hessischer Rundfunk treibt Ausbau voran und informiert über die Vorteile

Zuletzt aktualisiert am 31. August 2018 um 13:15

Die Zukunft des Radios ist digital. Unter dem Motto „DAB+. Mehr Radio.“ gibt es am Donnerstag, 30. August, einen ARD-weiten Aktionstag in Hörfunk, Fernsehen und Internet zum Thema Digitalradio über Antenne. Auch der Hessische Rundfunk (hr) bringt in seinen Hörfunkprogrammen zahlreiche Gespräche und Servicebeiträge zum Thema.

hr engagiert sich für zügigen DAB+ Ausbau in Hessen

Autofahrer in Hessen haben beim Radiohören die Zukunft im Ohr. Bereits heute kann man unterwegs fast im gesamten Sendegebiet DAB+ hören. Seit dem Start des neuen Übertragungsstandards im Jahr 2011 hat der hr den digitalen Radioempfang kontinuierlich ausgebaut. Auch zu Hause am Frühstückstisch oder im Büro lassen sich immer mehr Programme über DAB+ empfangen.In Nordhessen sind es bis zu 30, in Südhessen bis zu 60 Programme. Mit dem weiteren Ausbau der Senderstandorte in ganz Hessen sorgt der hr dafür, dass noch bestehende Empfangslücken geschlossen werden und der DAB+ Empfang zu Hause weiter verbessert wird. Bereits jetzt können 95 Prozent der Einwohner Hessens die Hörfunkprogramme des Hessischen Rundfunks empfangen. Voraussichtlich noch in diesem Jahr sollen mit Gießen-Dünsberg in Mittelhessen und Gelnhausen im Südosten Hessens zwei weitere Sender den DAB+ Betrieb mit dem hr-Programmangebot aufnehmen. Im kommenden Jahr ist außerdem eine Verdoppelung der Sendeleistung am nordhessischen Standort Habichtswald vorgesehen, darüber hinaus ist auch die Inbetriebnahme des Senders Würzberg geplant.

Warum DAB+?

Nach fast 70 Jahren stößt der UKW-Standard mittlerweile an seine Grenzen. Nur mit DAB+ ist ein gleich guter Empfang aller hr-Programme ohne Frequenzwechsel beim mobilen Empfang möglich. Und dies in klarer, rauschfreier Audioqualität. DAB+ ist frei verfügbar, umweltfreundlicher, wirtschaftlicher – man bezeichnet es daher auch als „green radio“. Schon heute bietet DAB+ gegenüber UKW eine deutlich größere Programmvielfalt für die unterschiedlichsten Interessen. Außerdem können multimediale Zusatzdienste wie Verkehrsdaten, Interpreten und Musiktitel oder Bilder übertragen werden. Zu allen Fragen über das Digitalradio informiert der ARD-Stand auf der kommenden IFA in Berlin (31. August bis 5. September) umfangreich.

Nicht zu verwechseln mit Webradio

Ganz wichtig: DAB+ ist so einfach zu bedienen wie ein herkömmliches Radio. Anders als beim Radio aus dem Netz ist keine Internetverbindung nötig. Wer DAB+ hört, verbraucht keine Datenmengen, die Flatrate wird nicht angetastet. Es entstehen also keine zusätzlichen Kosten. Und im Gegensatz zum Webradio hört man mit DAB+ anonym, der Nutzer hinterlässt keine digitalen Spuren. DAB+ steht auch dann zur Verfügung, wenn im Katastrophenfall Handynetze überlastet sind oder teilweise abgeschaltet werden.