Im Test: Pure Streamr Splash

Pure StreamR Splash

Optisch erinnert das Pure StreamR Splash an eine zusammengedrückte Variante des großen Bruders, dem Pure StreamR. Doch während man das Pure StreamR für den Musikgenuss erst auseinander drücken muss, lässt sich das Pure StreamR Splash sofort in Betrieb nehmen.

Das 340 Gramm leichte Radio hat nicht nur optische Ähnlichkeit mit dem StreamR. Auch der Funktionsumfang, etwa die integrierte Amazon Alexa, die vier Speichertasten in den Ecken des Radios und die Bedienung mit fünf Tasten auf der Oberseite des Radios, sind gleich.

Splash für Outdoor-Aktivitäten

Der Zusatz ‚Splash‘ lässt erahnen, dass da noch mehr sein muss: Im Gegensatz zum Pure StreamR (ohne “Splash”) eignet sich das Radio auch für Outdoor-Aktivitäten, oder als Dusch- und Badradio. Das Gerät ist staub- und wasserdicht und kann sogar kurzzeitig unter Wasser gehen. Dafür wurde das Gerät mit der IP67-Schutzklasse versehen.

Für einen Test des StreamR Splash wurde uns ein Exemplar vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Nach dem ersten Einschalten des Splash und erfolgter Sprachauswahl startet das Radio im Bluetooth Modus. Über die Pure Home App, die im Google App Store oder Apple App Store verfügbar ist, können wir den smarten Lautsprecher in der App hinzufügen und mit unserem Amazon-Alexa-Konto koppeln.

Im Test: Pure Streamr Splash
StramR Splash Funktionen

Klang des Pure StreamR Splash bassbetont

Für einen ersten Klangeindruck öffnen wir die Spotify-App und starten unsere Lieblingsplaylist. Für die Größe des Smartspeakers ist der Klang akzeptabel; nach unserem Geschmack etwas zu bassbetont, dafür klingt die Sprache klar. An den guten Klang des Pure StreamR kommt das Splash aber leider nicht ran.

Das Wechseln der Titel, die übrigens auch im Display dargestellt werden, ist über die Lautstärketasten des Smartspeakers möglich. Insbesondere, wenn der Smartspeaker als Duschradio zum Einsatz kommen soll, ein nützliches Feature.

Wir wechseln in den DAB+ Modus, um uns von der Empfangsleistung der Digitalradio-Programme zu überzeugen. Dafür werden wir aufgefordert, das Aux-Kabel abzuwickeln, das gleichzeitig als Antenne dient und um das Gerät gewickelt ist.

Anschließend begibt sich das StreamR Splash in einen Sendersuchlauf auf dem DAB+ Frequenzband und speichert die gefunden Digitalradio-Programme in einer alphabetisch sortierten Senderliste ab. An unserem Standort in Frankfurt am Main findet der Empfänger 72 Programme.

Im UKW-Bereich werden die ortsüblichen Radioprogramme ohne Rauschen und mit RDS-Informationen wiedergegeben.

Speichertasten unabhängig vom Empfangsweg

Zunächst relativ unscheinbar sind die Speichertasten in den Geräte-Ecken versteckt. Vier unserer Lieblingsprogramme können wir hier für den Schnellzugriff ablegen. Ist ein Programm gespeichert, beginnt die Ecke farbig zu leuchten und signalisiert, dass der Radiosender zum Abruf bereit steht. Richtig gut gefallen hat uns dabei, dass die Speicherplätze unabhängig vom Empfangsweg vergeben werden können: Radiosender, die bislang nur über UKW senden, können so genauso schnell abgerufen werden, wie ein DAB+ Programm. Bei vergleichbaren Geräten muss zunächst die Empfangsart gewechselt werden.

Alexa nur bei Bluetooth-Verbindung

Etwas umständlich hingegen gestaltet sich die Bedienung von Amazon Alexa. Bei unserem Test des Pure StreamR Splash musste die Bluetooth-Verbindung aufgebaut und die Pure Home App geöffnet sein. Erst danach konnte über das Drücken der Alexa Taste der Sprachbefehl abgegeben werden. Zum Aufrufen von Internetsendern oder Musik-Playlisten mag das noch akzeptabel sein; um schnell einen Wecker zu stellen oder Kalendereintrag hinzuzufügen, hingegen nicht. Immerhin, Alexa lauscht nur dann mit, wenn der Benutzer es wirklich will.