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DAB+ in Deutschland

Mit DAB+ und IP in die Zukunft: Podiumsdiskussion zum digitalen Hören auf den Medientagen München

„Digital ist besser“, so das Fazit des Diskussionsforums zum digitalen Hörfunk im Rahmen der diesjährigen Medientage München. Immer mehr Radiosender in Deutschland entscheiden sich für digitale Verbreitungswege. Zuletzt hat Deutschlandradio wichtige Impulse gegeben: In Mittenwald und auf Helgoland stellt es die Verbreitung seiner drei Programme komplett auf digital um. Die UKW Ausstrahlung wird zu Anfang November beendet. Deutschlandradio Intendant Stefan Raue auf den Medientagen München: „DAB+ bietet für uns drei Vorteile: Erstens ist es im Vergleich zu UKW wirtschaftlicher, zweitens klingen unsere hochwertigen Programme deutlich besser und drittens ist es überall frei empfangbar ohne Internetverbindung. Wir setzen unsere Digitalisierungsstrategie schrittweise um und bauen auf DAB+, Webstream und Podcast.“

Deutschlandradio beginnt mit UKW-Abschaltung und setzt auf DAB+

Im Herbst 2018 wird Deutschlandradio als erste öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in Deutschland in zwei bisherigen UKW-Verbreitungsgebieten vollständig auf eine rein digitale Hörfunkverbreitungstechnik mit DAB+ umstellen. Auf Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland (ab 28. September) und in der Region Mittenwald/Krün/Wallgau im oberen Isartal (ab 4. Oktober) und werden dann die Programme Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und auch Deutschlandfunk Nova sowie der Sonderkanal Dokumente und Debatten digital über Antenne empfangbar sein, zusammen mit dem kompletten Programmangebot im bundesweiten DAB+Multiplex im Kanal 5C. Nach einem einmonatigen Simulcastbetrieb wird anschließend in den beiden Modellregionen die parallele analoge UKW-Ausstrahlung der bisherigen zwei Deutschlandradio-Programme eingestellt.